15 Dez. Auftaktveranstaltung zur Wärmenetzplanung in Lüttow-Valluhn: Sichere und verlässliche Wärmeversorgung für die Region
Im November fand in Lüttow-Valluhn die Auftaktveranstaltung zur kommunalen Wärmenetzplanung statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer sowie Gemeindevertreter nutzten die Gelegenheit, sich über Chancen, Rahmenbedingungen und nächste Schritte auf dem Weg zu einer sicheren und nachhaltigen Wärmeversorgung zu informieren und in den Austausch zu treten.
Deutlich wurde gleich zu Beginn: Die künftige Wärmeversorgung soll möglichst auf regionalen Ressourcen und regionaler Wertschöpfung beruhen. Insbesondere, weil die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Preisentwicklungen und geopolitische Dynamiken auf den internationalen Energiemärkten kaum kalkulierbar sind. Insofern hat die Nutzung lokal verfügbarer Energiequellen wie Solar, Wind, industrielle Abwärme oder Biomasse Priorität. Ein Planungsansatz, der lokale Unternehmen stärkt, Investitionen in der Region hält und dafür sorgt, dass positive Effekte direkt den Menschen vor Ort zugutekommen.
Andre Schmidt, Geschäftsführer des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros TRIGENIUS, machte in seinem Vortrag deutlich, wie entscheidend die regionale Einbindung für das Gelingen des Projekts ist: „Wärmenetze sind dann besonders erfolgreich, wenn sie gemeinwohlorientiert gedacht werden. Unser Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die technisch überzeugend, wirtschaftlich tragfähig und langfristig zuverlässig sind.“
Die kommenden Monate stehen nun im Zeichen der Bedarfs- und Potenzialanalyse, der Frage, welche Gebiete sich sinnvoll für ein Wärmenetz eignen und wie die Entwicklung tragfähiger Netzmodelle für die Region aussehen kann.
Ein besonderer Dank gilt dem EDEKA Fleischwerk Nord, das als Gastgeber maßgeblich zum gelungenen Verlauf der Veranstaltung beitrug.